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Interview Madonna Style-Check Sommer

Interview Madonna Style-Check Sommer

Machen Kleider erfolgreiche Leute?

Wer glaubt, es sich „sparen“ zu können oder keine Zeit dafür zu haben, sein äußeres Erscheinungsbild bewusst zu gestalten, verzichtet auf einen wesentlichen Hebel zur Verbesserung seines beruflichen und gesellschaftlichen Erfolgs.

Attraktivität ist nicht Privileg der „Jungen, Reichen und Schönen“ oder angeborenes Talent. Es verlangt lediglich Selbstreflexionsfähigkeit und Konsequenz. Die Investition in das äußere Erscheinungsbild hat einen höheren Return on Investment als so manche andere Investition in das persönliche Fortkommen. Authentizität, Persönlichkeit, Charisma oder Glaubwürdigkeit haben einen nachweislich messbaren Marktwert. Daher „rechnet“ sich die Investition in die 3 Schritte zur gezielten Steigerung der persönlichen Attraktivität:

  • die bewusste Entwicklung einer Personenmarke
  • die gezielte Entwicklung des persönlichen Stils
  • das systematische Herausfiltern von Elementen, wie man seine Wirkung steuern kann.

 

Welche Kleidung empfehlen Sie gerade für den Sommer, an heißen Tagen mit über 30 Grad für den Job?

Prinzipiell soll ein Business Outfit die eigene Kompetenz und Authentizität unterstreichen und nicht davon ablenken. Die Aufmerksamkeit soll auf das gelenkt werden, was Sie zu sagen haben und nicht andere zweitrangige Signale aussenden. An einem heißen Sommertag neigt man rasch dazu, zu glauben, man muss sich luftig, atmungsaktiv und locker kleiden. Fakt ist, dass es schon in den meisten Büros Klimaanlagen gibt, die ein allzu kühles Outfit nicht nur unpassend, sondern auch gesundheitsgefährend erscheinen lassen. Kleidung hat immer etwas mit der Wertschätzung sich selbst gegenüber, aber auch den anderen gegenüber zu tun. Man sollte daher nicht der Versuchung unterliegen, das Büro mit einem Urlaubsdomizil zu verwechseln. So können sich allzu rasch ihren guten Ruf damit verderben.
Im Sommer kann aber gerne zu helleren Tönen, bunteren Farbe und weicheren Stoffen, die atmungsaktiv sind, gegriffen werden. Immer aber ihren persönlichen Stärken und Schwächen ihrer Figur, dem Anlass, der Position, dem Alter und dem Corporate Dress Code  des Unternehmens entsprechend.
Wie „nackt“ darf es im Job werden?

Der Business Dress Code hat sich in den letzten Jahren in Österreich sehr gewandelt. Damen in höheren Positionen dürfen bzw. sollen ihre Dynamik, Jugendlichkeit und Leistungsfähigkeit durch ihre gepflegte Weiblichkeit zeigen, Herren dürfen dies durch einen schlanken, trainierten Körper und schlank geschnittene Anzüge unterstreichen.

Nackte Arme und Beine bei Damen werden immer mehr „salonfähig“, aber nur dann, wenn diese schlank, gut geformt/trainiert, etwas gebräunt, vollkommen haarfrei und schön gepflegt sind. Strümpfe wurden ja in einer Zeit zum MUSS, als die Damen sich noch nicht ihre Beine rasierten!

Der Dress Code hängt aber immer ab von der Branche und den Corporate Dress Codes eines Unternehmens.  Manche Branchen wie Bank, Anwälte, etc.  werden eher einen sehr klassischen Ansatz haben, kreative oder technische Branchen eher locker. Klassisch bedeutet, Röcke oder Kleider immer mit Strumpf (es gibt schon Strümpfe mit 7/8 denier), Schultern bedeckt. Für Schuhe gilt: Vorne offen nur ohne Strumpf, hinten offen geht mit Strumpf.

Bei wirklich formellen Anlässen greift die Managerin immer noch eher zu einem dünnen nude-färbigen Strumpf und geschlossenen Schuhen.
Sollten sie im Ausland auftreten, sollten sie die internationalen Dress Codes kennen.

 

 

Inwiefern kann Kleidung einem beruflichen Aufstieg förderlich sein?

Wer sich eine Tarnkappe aufsetzt, dem wird man die nächste interessante Position/Herausforderung nicht zutrauen. Gerade Frauen neigen dazu, sich schnell ihrem Umfeld anzupassen, um Sympathie zu gewinnen. Diese Tiefstapelei irritiert Kollegen und Mitarbeiter. Frauen nehmen dadurch vermeintlich ihre Führungsaufgabe nicht wahr und geben freiwillig Autorität ab, die sie später wieder mühsam zurückerobern müssen. Ihre Business Garderobe sollte daher immer eine „respect me“ Garderobe sein. Sie sollte immer so nah an ihren Mitarbeitern/Team wie möglich und zugleich so distanziert zu ihren Mitarbeitern/Team wie möglich sein.

Übermäßig schöne Frauen haben es aber sogar schwerer. Sie werden sowohl von Männern als auch von Frauen nur schwer als Führungspersönlichkeit akzeptiert. Es wird ihnen mangelnde Führungsqualität und Durchsetzungskraft vorgeworfen. Hier ist ein feinfühliger Umgang mit der Garderobe besonders wichtig.

 

 

Welche Rolle spielen Farben? Auffallen oder lieber bedeckt halten?

Mit Farben kann man wunderbar Wirkung erzeugen. Man kann damit harmonisch und authentisch wirken, auffallen (positiv wie negativ) oder sich tarnen. Wichtig ist nur, dass man seinen Farbtyp kennt und weiß, wie man seine Wirkung steuern kann.

 

 

 

Trifft die Aussage zu: je höher die Position desto seriöser das Outfit ?

Je höher die Position, desto korrekter muss das Outfit sein, um die verantwortungsvolle Position zu unterstreichen.  Die hochrangige Führungspersönlichkeit muss ausstrahlen, dass sie weiß wohin dieses Schiff fährt, dass sie für Kontinuität, Arbeitsplatzsicherheit und Fortschritt steht und dass Sie ihr Team beschützt. Eine Bank-Chefin im langen fliesenden Rüschen-Blumenkleid verursacht Irritationen und Gerüchte um ihre Autorität.

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